Holunder – Sambucus nigra

Holunder Holunder-1Die ersten Holunderblüten sind erblüht und wir können sie ernten.

Sie eignen sich vorzüglich, um Holunderblütensirup herzustellen. Dazu empfehle ich braunen Zucker, denn der macht den Sirup umso köstlicher. Für den Sirup benötige ich pro Liter Wasser einen Kilo braunen Zucker. Dieses Gemisch wird zum kochen gebracht. Nach dem Abkühlen kommen die Holunderblüten, klein geschnittene Zitronen, Zitronensäure und nach Geschmack Rosenblüten oder Zitronenverbene in die Mischung. Der Eimer mit den Zutaten sollte nun 3-4 Tage stehen und jeden Tag umgerührt werden. Nach dieser Zeit filtere ich das Gemisch ab und fülle es in Flaschen.

Sehr köstlich mit Wasser, Mineralwasser oder natürlich auch mit Sekt!

Eine andere Möglichkeit ist, die Blüten zu trocknen, um daraus Tee herzustellen. Dieser Tee wirkt als schweisstreibendes Mittel bei Erkältungen. Und das im Sommer wie im Winter. Wer den Tee süssen möchte, bitte mit heimischen Honig. Aber bitte erst einmal ungesüsst probieren, vielleicht schmeckt er ja auch so.

Die Hitze, die durch den Genuss des Tees im Körper entsteht, sorgt dafür, dass die Krankheitserreger, wie Viren und Bakterien verschwinden. Bitte unterdrücken Sie das aufsteigende Fieber dann nicht mit fiebersenkenden Mitteln.

Weitere Indikationen für den Holunder sind Bronchialbeschwerden, trockener Reizhusten, es fördert den Sekretabfluss, ist harntreibend und wirkt bei Schlaflosigkeit.

Bilder: Christine Koch

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