Holunder – Sambucus nigra

Holunder Holunder-1Die ersten Holunderblüten sind erblüht und wir können sie ernten.

Sie eignen sich vorzüglich, um Holunderblütensirup herzustellen. Dazu empfehle ich braunen Zucker, denn der macht den Sirup umso köstlicher. Für den Sirup benötige ich pro Liter Wasser einen Kilo braunen Zucker. Dieses Gemisch wird zum kochen gebracht. Nach dem Abkühlen kommen die Holunderblüten, klein geschnittene Zitronen, Zitronensäure und nach Geschmack Rosenblüten oder Zitronenverbene in die Mischung. Der Eimer mit den Zutaten sollte nun 3-4 Tage stehen und jeden Tag umgerührt werden. Nach dieser Zeit filtere ich das Gemisch ab und fülle es in Flaschen.

Sehr köstlich mit Wasser, Mineralwasser oder natürlich auch mit Sekt!

Eine andere Möglichkeit ist, die Blüten zu trocknen, um daraus Tee herzustellen. Dieser Tee wirkt als schweisstreibendes Mittel bei Erkältungen. Und das im Sommer wie im Winter. Wer den Tee süssen möchte, bitte mit heimischen Honig. Aber bitte erst einmal ungesüsst probieren, vielleicht schmeckt er ja auch so.

Die Hitze, die durch den Genuss des Tees im Körper entsteht, sorgt dafür, dass die Krankheitserreger, wie Viren und Bakterien verschwinden. Bitte unterdrücken Sie das aufsteigende Fieber dann nicht mit fiebersenkenden Mitteln.

Weitere Indikationen für den Holunder sind Bronchialbeschwerden, trockener Reizhusten, es fördert den Sekretabfluss, ist harntreibend und wirkt bei Schlaflosigkeit.

Bilder: Christine Koch

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Probleme mit Warzen?

schöllkrautFast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens eine Warze. Als Kind ganz häufig an Händen und Füssen und im Alter dann die sogenannten Alterswarzen, gerne auf dem Handrücken. Hervorgerufen werden diese bekanntlich durch Viren. Bevor Sie jedoch der Warze mit Chemie oder dem Messer zu Leibe rückt, versuchen Sie es doch mal mit Schöllkraut (Chelidonium majus).

Das Schöllkraut wächst gern in der Nähe von Mauern oder Häusern. Bricht man einen Stengel ab, kommt ein gelber Saft zum Vorschein. Dieser braucht nur auf die Warze getupft werden. Die Stelle verfärbt sich dann dunkelbraun bis schwarz. Merken Sie sich die Stelle, wo Sie das Schöllkraut gefunden haben, denn der Saft muss täglich aufgetragen werden, bis die Warze verschwunden ist. Bitte darauf achten, dass nur die Warze mit dem Schöllkraut in Kontakt kommt.

Ansonsten ist Chelidonium majus eine wunderbare Pflanze bei Leber- und Gallenbeschwerden. In der Spagyrik wird sie gern eingesetzt.

Bild: Christine Koch

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Mückenstiche? Spitzwegerich !

spitzwegerichDer Sommer mit den lauen Abenden ist wunderschön. Ärgerlich sind nur die Mückenstiche mit dem schrecklichen Juckreiz. Dabei finden wir auf den Wiesen und auf den Ackerrändern ein wunderbares Kraut, welches hilft!

Der Spitzwegerich, gleichzeitig die Arzneipflanze des Jahres 2014.

Man nehme die langen Blätter des Spitzwegerichs knicke und reibe diese aneinander. Mit den nun feuchten Blättern einfach über den Mückenstich reiben und der Juckreiz verschwindet.

Spitzwegerich wird ansonsten für die entzündliche Haut und die Schleimhäute gebraucht. Hustenreiz verschwindet damit rasch.

Viel Erfolg!

Bild: Christine Koch

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Faszien und Schmerzen

fleischIn der allopathischen Medizin wird immer mehr die Wichtigkeit der Faszien entdeckt.

Faszien sind die feinen, weissen Häute, die die Organe umgeben. Bei immer wieder auftretenden Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen und auch bei Problemen mit und an den Beinen, besteht die Möglichkeit an den Faszien zu arbeiten und diese dadurch zu entspannen und zu lockern. Hilfreich ist auf jeden Fall, viel zu trinken, denn oftmals sind sie sehr trocken. Unser Körper braucht Wasser um gut leben zu können. Auch Bewegung ist hilfreich!

Bei der Sendung Visite des NDR am 11.03.2014 wurde dazu ein interessanter Filmbeitrag gesendet. In diesem Film sieht man gut, wie die Faszien aussehen und wie sie unsere Organe umkleiden.

Schmerztherapie bei Faszien-Problemen

Tom Bowen hat schon in den 1950er Jahren die Wichtigkeit der Behandlung der Faszien erkannt und vielen Patienten zur Schmerzfreiheit verholfen. 

Bild: chefkoch.de

 

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Frühjahrsmüdigkeit?

ObstLeiden Sie auch unter der Frühjahrsmüdigkeit?

Weitere Symptome können sein: Gereiztheit, Abgeschlagenheit oder Wetterfühligkeit.

Grund dafür ist die Umstellung der Hormone. Im Winter wird aufgrund der dunklen Jahreszeit vermehrt Melatonin ausgestossen. Das Melatonin ist für den Schlaf zuständig.

Nun im Frühjahr, besonders bei den warmen Temperaturen und der fantastischen Sonne in den letzten Wochen, hat unser Körper durch das helle Tageslicht mit der zunehmenden Serotoninausschüttung begonnen.

Serotonin wirkt unter anderem stimmungsaufhellend und macht einfach gute Laune.

Bis sich die Produktion der beiden Hormone eingespielt hat, können wir an der Frühjahrsmüdigkeit leiden.

Wir können unseren Körper bei der Umstellung unterstützen durch: Vitaminreiche Kost in Form von Obst und Gemüse, ausreichende Spaziergänge, Wechselduschen von warm nach kalt, ausreichenden Schlaf, Mittagsschlaf max. 30 Minuten, ausreichend Trinken (Wasser, Kräutertees).

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Fluorid in Zahnpasta

FluoridAus aktuellem Anlass – ich war mal wieder zur professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt – möchte ich heute auf die Gefahren von Fluorid hinweisen. Leider fand die junge Dame, die die Zahnreinigung durchführte, meine Bedenken eher als unpassend und bedauerte, dass unser Trinkwasser nicht mit Fluorid versetzt war.

Das finde ich höchst bedenklich.

Bei meinen Recherchen im Internet schreibt Wikipedia unter Toxikologie: Wasserlösliche Fluoride sind als giftig eingestuft.

Was soll Fluorid in Zahnpasta erreichen? Laut Meinung der Werbung sollen die Zähne vor Karies geschützt werden. Das ist natürlich löblich! Aber um welchen Preis? Wer möchte denn unter Arteriosklerose, Osteoporose, Bluthochdruck u.v.m. leiden? Wer findet es gut, dass seine Fähigkeit zu denken, eingeschränkt wird?

Ich habe einen Artikel gefunden, der sehr informativ ist. Auch der Zahnarzt Dr. Brockhausen  hat sich dazu Gedanken gemacht.

Wenn es um Karies geht, vielleicht sollte man einfach mal den Zuckerkonsum ein wenig einschränken und auch seine Zähne zumindest morgens und abends gründlich reinigen. Es gibt genügend Zahncremes, in denen kein Fluorid enthalten ist. Einfach mal die Inhaltsstoffe vorm Kauf durchlesen. Und – es gibt auch noch Speisesalz ohne Fluoridzugabe!

Foto: Wikipedia – Ryan Salsbury

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Sanfte Heilung mit Biophotonenlaser

laserUnsere Zellen erzeugen bei der Zellteilung Licht, wie durch Prof. Dr. Fritz-Albert Popp am Institut für Biophysik dokumentiert wurde. Diese Lichtenergie nennt man Biophoton. Je intakter die Zellkommunikation ist, desto gesünder ist der Mensch. Das Optimum der Zellkommunikation bezeichnet man als Kohärenz. Alle Zellen werden durch Licht gesteuert. In unserem Fall übernimmt der Laser die verloren gegangene Steuerung auf der übergeordneten Ebene. Dann können die Zellen  ihre verloren gegangene Kohärenz wiedererlangen.

Gesunde Zellen strahlen Licht ab und kommunizieren über das Licht mit den anderen Zellen. Kranke Zellen haben eine entsprechend veränderte Strahlung und behindern damit die reibungslose Kommunikation untereinander.

Die Folge ist: fehlende Vitalität und Gesundheit.Farben

Um die fehlende Energie in den Zellen wieder herzustellen, wurde von der Firma HerbaLux ein Biophotonenlaser entwickelt, der über 100 verschiedene Programme beinhaltet.

Diejenigen, die bereits eine Laserbehandlung erfahren haben, können über die sanfte Selbstheilung wunderbare Dinge berichten.

Hier einige Beispiele:

  • Deutlich höhere Konzentrationsfähigkeit
  • Schlafstörungen verschwanden
  • Verbesserung des Immunsystems
  • Schmerzen lösten sich auf
  • Depressionen verringerten sich
  • Steigerung des Wohlbefindens

So sind noch viele Bereiche zu benennen, die deutliche Verbesserungen zeigten.

Das schöne an dem Biophotonenlaser ist, dass er keine Nebenwirkungen hat. Das einzige, was jeder tunlichst vermeiden sollte, ist das direkte hineinschauen in den Laser.

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Entsäuern über die Füße

FüsseJetzt im Frühjahr sollte auch im eigenen Körper der große Frühjahrsputz stattfinden. Ihr Körper dankt es Ihnen, wenn Sie ihn von den angefallenen Säuren und Schlacken befreien. Wussten Sie, dass das ganz einfach ist?

In der Naturheilkunde wird der Fuß als „dritte Niere“ beschrieben. Von daher bietet es sich an, mehrmals wöchentlich ein Basenfußbad zu nehmen. Dieses sollte ca. 1 Stunde dauern, denn erst nach 30 Minuten gibt der Körper die Säuren frei.

Für ein Basenbad stehen verschiedene Produkte zur Verfügung, z.B. MeineBase von Jentschura. Sie benötigen für ein Fußbad  lediglich einen Teelöffel MeineBase. Die Temperatur sollte bei 38° – 40° liegen. Anschließend die Haut weder abtrocknen noch eincremen. Sie wird sich wundervoll anfühlen! Wer Lust hat, kann natürlich auch gern ein Vollbad nehmen. Dazu benötigen Sie dann 3 Eßlöffel MeineBase. Bürsten Sie während des Badens die Haut sanft aus.

Und was haben Sie davon? Das Aussehen Ihrer Haut und Haare verbessert sich und Ihre Nägel sind nicht mehr so weich. Was aber ganz wichtig ist: Entzündungsprozesse und chronische Schmerzen verringern sich.

Ich möchte auf keinen Fall versäumen zu erwähnen, wie wichtig das Trinken im Rahmen der Entsäuerung und des allgemeinen Wohlbefindens ist.

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BowenTherapie – was ist das denn?

Bild BowenanwendungDie BowenTherapie ist eine sanfte, ganzheitliche manuelle Tätigkeit. Durch Stimulation bestimmter Schlüsselstellen Ihres Körpers, werden die Selbstheilungskräfte aktiviert. Dabei wird gezielt mit dem Fasziensystem gearbeitet. Faszien sind die bindegewebigen Hüllen, die einzelne Muskeln, Muskelgruppen und Körperabschnitte umgeben.

Diese Technik wurde in den 50er Jahren von Tom Bowen in Australien entwickelt.

Wirkung:
Die Blutzirkulation verbessert sich und es stellt sich ein regulativer Effekt auf das autonome Nervensystem ein. Dieses ist zuständig für  Grundregulation des Körpers: Kreislauf, Atmung, Verdauung, Hormonsystem und die Psyche.

Anwendungsgebiete:

  • Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Verspannungen
  • Schulterbeschwerden (Kalkschulter, Frozen Shoulder)
  • Tennisarm, Karpaltunnelsyndrom, Mausarm, Schnappfinger
  • Rückenschmerzen, Wirbelsäulenprobleme
  • Lunge (Atemprobleme, Asthma, Brustenge)
  • Entgiftung (Niere, Milz)
  • Beckenschiefstand
  • Inkontinenz
  • Verdauungsprobleme
  • Lymphstauungen
  • Verspannungen am gesamten Körper
  • Arthrose
  • zur Entspannung
  • zur Vorbeugung

Die Bowentechnik kann in jedem Alter durchgeführt werden (0 – 99 Jahre).
Sie ist wunderbar zur Vorbeugung, denn wer in Balance ist, ist weniger krank.

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Erkältung und Grippe

FieberthermometerGerade in diesem Winter haben viele Menschen Probleme mit einer langwierigen, und bei großem Pech auch immer wieder kommenden Grippe. Dazu gehören folgende Symptome: hohes Fieber, Schnupfen, Husten und Heiserkeit.

Damit es Ihnen schnell besser geht, sind verschiedene Hausmittel hilfreich:

Hühnersuppe
Bereiten Sie selbst eine Hühnersuppe mit Ingwer, Möhren und Petersilie zu. (keine Tütensuppe!) Die Suppe wirkt antibakteriell durch Zink und Cystein.

Ausreichender Schlaf
Gönnen Sie Ihrem Körper die Ruhe, die er braucht, um den Heilungsprozess zu bewältigen. Dazu können Sie auch gern mal Ihr Telefon abstellen.

Fieber
Zunächst einmal: Freuen Sie sich, wenn Ihr Körper fiebert, denn das ist ein Zeichen für ein gut funktionierendes Immunsystem!

Unterstützen Sie Ihren Körper mit Tee aus Holunder- und Lindenblüten (jeweils 1 Tl. Holunderblüten und 1 Tl. Lindenblüten auf eine große Tasse kochendes Wasser)

Wadenwickel: Achtung, die Füße müssen heiß sein, der Patient sollte schwitzen! Auf gar keinen Fall bei Schüttelfrost anwenden!
Die Temperatur des Wadenwickels sollte nur 1-2 Grad kühler sein als die Körpertemperatur.

Halsschmerzen
Gurgeln mit Salbei oder Kamille
(Stillende Mütter sollten mit Salbei vorsichtig sein. Hemmt die Milchbildung.)

1 Teelöffel Honig lutschen (vom heimischen Imker)

Husten / Schnupfen

  • Inhalieren mit Kamille und Thymian
  • Kartoffelwickel
    2-3 frisch gekochte Pellkartoffeln zerdrücken, auf ein Geschirrtuch geben und auf die Brust legen. Achtung: die Wärme unbedingt am Handgelenk testen!
    Achtung: Verbrennungsgefahr!

Ingwertee
Ingwer ist entzündungshemmend, hustenstillend, schleimlösend, lindert Kopfschmerzen und Migräne und vertreibt den Schüttelfrost.

Dazu einen Liter Wasser aufkochen und ca. 3-5 Scheiben Ingwer hinzufügen. Lassen Sie den Ingwer ca. 15 Minuten ziehen und trinken ihn heiß mit Honig.
(Achtung, nicht in der Schwangerschaft trinken, ist wehenfördernd!)

Lavendelwickel
3-5 Tropfen Lavendelöl (z.B. von Primavera) mit einem Löffel Öl mischen. Dieses Gemisch auf ein Trockentuch verteilen, um eine heiße Wärmflasche wickeln und auf die Brust legen. Das entspannt die Bronchien, ist schleimlösend und erleichtert das Husten.

Vitamin C
Hilft Ihrem Immunsystem, gut zu funktionieren. Dazu pressen Sie z.B. täglich 2 Orangen aus und trinken den Saft.

Viel trinken!
Dann löst sich der Schleim und kann besser abgehustet werden.

Vorbeugend für ein gutes Immunsystem:

  • Ausgewogene Ernährung (selbst gekocht mit viel Gemüse)
  • Obst
  • Trinken: Stille Mineralwässer, Kräutertees

Bewegung täglich eine halbe Stunde:
Spazieren gehen (täglich, auch bei schlechtem Wetter), walken, Fahrrad fahren. Stärkt die Selbstheilungskräfte!

Super wäre, wenn Sie bei den sportlichen Aktivitäten ins Schwitzen kommen!

Wechselduschen oder Fußbäder (heiß/kalt – immer mit kalt enden!)

Regelmäßige Saunabesuche (ca. alle 14 Tage)

Hände waschen

Regelmäßiges Lüften
Die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und so können die Bakterien und Viren ohne aufgehalten zu werden, in Ihre Atemwege gelangen.

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